Mit einem Kamineinsatz lässt sich die Heizstelle individuell gestalten

Bei einem Einsatz für einen Kamin handelt es sich im Grunde genommen nur um eine geschlossene Brennkammer. Den eigentlichen Kamin und die Verkleidung können Sie individuell um den Einsatz herum bauen. Die Verkleidungen sind aber auch schon fertig im Handel erhältlich. Für die verschiedenen Ansprüche sind die Kamineinsätze in verschiedenen Formen und Ausstattungen erhältlich. Welchen Kamineinsatz sie wählen sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Die Kamineinsätze unterscheiden sich in Form und Ausstattung

KamineinsatzDer Kamineinsatz ist das Herzstück Ihres Kamins. Die Hülle des Einsatzes wird aus Metall hergestellt. Der Innenraum ist normalerweise mit Schamottsteinen ausgestattet, die Wärme speichern und nach und nach an die Umgebung abgeben. Die Abgabe der Wärme erfolgt über die Scheibe des Einsatzes. Diese Scheiben sind bei hochwertigen Kamineinsätzen mit einer Spülung ausgestattet, die das Verrußen verhindert. Je nach Modell verwenden die Hersteller Scheiben in U-, L- oder in gerader Form. Es werden auch Modelle mit prismenförmigen und runden Scheiben angeboten. Neben der Ausstattung und der Form sollten Sie auch ein Augenmerk auf die Heizleistung legen. Die meisten Kamineinsätze werden mit Holz oder Braunkohlebriketts beheizt. Es sind aber auch Einsätze erhältlich, die mit Pellets oder elektrisch betrieben werden können

Die Ofenbauer bieten verschiedene Modelle an Kamineinsätzen an

Jeder Mensch verhält sich beim Heizen anders. Aus diesem Grund werden Ihnen im Handel auch verschiedene Kamineinsätze angeboten. Wenn Sie möchten, dass Ihr Wohnraum schnell aufgeheizt wird, können Sie sich für einen warmluftführenden Kamineinsatz von ofen.de entscheiden. Diese Kamineinsätze sind unten mit Lufteinlässen und oben mit Lüftungsgittern ausgestattet. Die angesaugte Luft aus den Einlässen wird auf der Korpusfläche erhitzt und umgehend wieder an den Raum abgegeben. Eine weitere Modellvariante ist ein wasserführender Kamineinsatz in Verbindung mit einem Pufferspeicher. Dieses Modell wird an Ihre Heizungsanlage angeschlossen. Um den Gerätekorpus ist ein Wasserkreislauf angebracht. Bevor der Kamin die Verbrennungshitze an die Raumluft abgeben kann, wird das Wasser erhitzt. Sie können das erhitzte Wasser für eine Fußbodenheizung, die Heizung oder als Brauchwasser zum Duschen verwenden. Ein weiterer Vorteil des wasserführenden Kamineinsatzes ist, dass der beheizte Raum vor einer Überhitzung geschützt wird.

Der Kamineinsatz sollte nach der Raumgröße gewählt werden.

Ein besonders wichtiges Kriterium für einen Kamineinsatz ist die Heizleistung. Dieser Parameter wird bei Kamineinsätzen in KW angegeben. Grob überschlagen, können Sie mit 1 bis 2 KW Heizleistung eine Fläche von 10 Quadratmeter beheizen. Dies macht bei einer normalen Raumhöhe ein Volumen von etwa 25 Kubikmeter aus. Zu große Kamineinsätze können einen Raum überhitzen. Falls Sie Probleme mit der Berechnung der Heizleistung haben, können Sie einen Fachmann um Rat fragen.